DER HELM (6/7)

Was wir in uns aufnehmen, hat Auswirkungen auf unser Leben.

«Setzt den Helm eurer Rettung auf.»
Eph. 6.17

Der Helm wird auf den Kopf gesetzt und schützt damit ganz empfindliche Stellen, nämlich unser Gehirn und wichtige Sinnesorgane. In unserem Gehirn machen wir uns ganz viele Gedanken. Und wie ich schon in anderen Beiträgen geschrieben habe, sollten wir auf unsere Gedanken achten. Denn sie bestimmen unsere Handlungen und auch unser Leben.

Der Helm schützt auch unsere Sinnesorgane wie Augen, Ohren, Nase und unseren Mund, damit nehmen wir Dinge wahr. Ich glaube, dass diese durchaus schützenswert sind. Was wir aufnehmen, hat Auswirkungen auf unser Leben. Darum ist es wichtig, darauf zu achten, welche Filme wir schauen, wie lange wir uns auf SocialMedia aufhalten und uns dort vergleichen, welche Musik wir hören, welche Worte wir wählen und betreffend der Nase: uns von schlechten Gerüchen fernzuhalten. Damit meine ich allgemein Dinge zu meiden, die uns schaden.

In 2. Korinther 7.1 heisst es:
Darum wollen wir uns von allem trennen, was uns verunreinigt –
sei es in unseren Gedanken oder in unserem Verhalten.
In Ehrfurcht vor Gott wollen wir immer mehr so leben, wie es ihm gefällt.

Durch diesen Perspektivenwechsel fällt es uns leichter, richtige Entscheidungen im Heute zu treffen.

Ich glaube, dass dadurch, dass wir den Helm aufsetzen unsere Perspektive verändert wird. Wir erinnern uns dadurch an die Rettung durch Jesus und dass wir das ewige Leben nach unserem Tod antreten. Unser Blick hebt sich hinauf zu Gott und weg von unseren Sorgen im Alltag und weg von selbstsüchtigen Wünschen, die sowieso keine langfristige Erfüllung bringen. Unser Blick hebt sich zu Gottes Möglichkeiten und weg von unseren Unzulänglichkeiten. Und das hat wiederum Auswirkungen auf unser Leben. Durch diesen Perspektivenwechsel fällt es uns leichter, richtige Entscheidungen im Heute zu treffen. Entscheidungen, die Leben fördern und uns Gott ähnlicher werden lassen. Vielleicht bedeutet das, einen Schutz auf dem Natel oder Computer einzuschalten, um schmutzige Seiten zu meiden. Vielleicht bedeutet es aktiv gute Musik mit positiven Inhalten zu finden. Vielleicht müssen wir uns auch von ungesunden Beziehungen lösen. Wie auch immer gute Entscheidungen in deinem Leben aussehen mögen – lass uns an unserem liebenden Gott festhalten und nicht aufgeben. Paulus erklärt diesen Vergleich mit Sportlern:

«Jeder Athlet übt strenge Selstdisziplin.
Er tut das allerdings, um einen Preis zu erringen, dessen Wert verblassen wird –
wir aber tun es für einen ewigen Preis.
So halte ich mir stets das Ziel vor Augen und laufe mit jedem Schritt darauf zu.
Ich kämpfe wie ein Boxer, aber nicht wie einer, der ins Leere schlägt.»

1. Kor. 9.25+26

Praktisch:
-Setzt du heute den Helm deiner Rettung auf und erinnerst dich an die Rettung durch Jesus?
-Möchtest du dich heute entscheiden, deine Gedanken und Sinne zu schützen und weise Entscheidungen zu treffen? (Inklusive was du siehst, hörst, liest usw.)
-Gibt es Bereiche in deinem Leben, die dich in Gedanken oder Verhalten verunreinigen? Bist du bereit, dich davon zu trennen? Auch wenn diese Entscheidung dich vielleicht etwas kostet?

«Deshalb geben wir nie auf und werden nicht müde.
Unser Körper mag sterben, doch unser Geist wird jeden Tag erneuert.

2. Korinter 4.16

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