DIE SCHUHE (4/7)

Ich glaube, dass unsere Taten manchmal lauter sind als unsere Worte.

«Eure Füße sollen für die gute Botschaft eintreten, die den Frieden mit Gott verkündet.»
​Eph. 6.15

Stimmt, eigentlich werden gar keine Schuhe erwähnt. Die Bibel spricht von unseren Füssen. ;)
Mit den Füssen stehen wir auf Boden. Wir gehen umher, an verschiedene Orte. Und überall wo wir hintreten, sollen wir davon erzählen, dass wir Beziehung mit Gott haben können. Aber Moment mal – die Füsse haben doch gar keinen Mund zum Reden? Genau, weil wir durch unser Tun und «Gehen» schon vieles erzählen. Ich glaube, dass unsere Taten manchmal lauter sind als unsere Worte. (Was nicht bedeutet, dass nie Worte nötig sind.) Hier ein passendes Zitat von Franz von Assisi: «Predige das Wort zu jeder Zeit; wenn nötig, benutze Worte.»

Stell Dir vor, du «gehst» für jemanden eine kleine Aufmerksamkeit kaufen, oder im Büro «gehst» du jemandem einen Kaffee holen. Vielleicht heisst es «Füsse» statt «Schuhe», weil die Füsse je nach Boden, auf dem wir gehen, schmerzen können. Manchmal schmerzt es unser Ego, wenn wir nach einem Streit den ersten Schritt auf die andere Person zu»gehen». Solche Taten, auch wenn sie noch so klein scheinen, verändern unsere Welt. Solche Taten stehen für Grosszügigkeit und auch für Liebe. In der Bibel heisst es in 1. Johannes 3.18: «Lasst uns einander lieben: nicht mit leeren Worten, sondern mit tatkräftiger Liebe und in aller Aufrichtigkeit.»

Es bedeutet, diesen Frieden mit Gott zu verkünden.

Aber manchmal beinhalten die Füsse eben auch, mit Worten für die gute Botschaft einzutreten. Es gibt so viele falsche Bilder von Gott, dass er ein alter, desinteressierter Opa ist oder ein böser Richter, der alle ungerecht verurteilt oder er nur einfach ein höheres Wesen ist. Und darum bedeuten die Füsse auch manchmal, das Bild richtig zu stellen. Einzustehen für die Wahrheit. Was ist denn diese Wahrheit und diese gute Botschaft von Epheser 6.15?
Dass es einen Gott gibt, der Interesse an mir und dir hat. Dass der Schöpfer dieser Welt dich geschaffen hat und dich liebt, sich mit dir freut und mit dir traurig ist und mit dir Beziehung haben möchte. Er hat Lösungen für deine Probleme, Herausforderungen und Ängste und es wartet Freiheit und Erlösung auf dich. Weil er eben Gott und vollkommen ist, hat nichts Bestand, was Fehler macht – wie ich zum Beispiel. Wir Menschen machen Fehler, lästern, sind egoistisch, streiten usw. Aber jetzt kommt die richtig gute Botschaft: Gott hat seinen Sohn gesandt, damit wir durch ihn frei sein und diese Beziehung zu Gott wieder führen können. Jesus hat alles Schlechte auf sich genommen, damit ich und du befreit leben können.

Darum lass uns von persönlichen Erlebnissen erzählen, die verkünden, dass Gott treu und gut und voller Liebe ist und wir mit ihm durch Jesus Beziehung haben können. Dafür stehen die Füsse der Waffenrüstung, genau diesen Frieden mit Gott durch Jesus zu verkünden.

Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen,
sondern um sie durch seinen Sohn zu retten. Johannes 3.17

Praktisch:
-Wie kannst du heute ganz konkret für jemanden etwas Gutes tun?
-Bitte den Heiligen Geist, dir in den Momenten, in denen du reden sollst, die richtigen Worte in den Mund zu legen. Um damit die liebende Botschaft Gottes zu verkünden.

Ziehst du heute die Schuhe der Bereitschaft an? Die Bereitschaft, Frieden mit Gott zu verkünden? Die Bereitschaft zur tatkräftigen Liebe und zum Dienen? 

Wenn du noch mehr über Gott erfahren möchtest, lies den Blog-Beitrag «Heiligkeit».

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